Es ist nicht wurscht, was in die Wurscht kommt!

    01.06.2017 00:00


    Ahle Wurscht

    Es geht um die Ahle-Wurscht ein weit unterschätztes europäisches Kulturgut, eine Legende unter den Lebensmitteln, deren Geschichte weit zurückreicht. Bereits im achten Jahrhundert vor Christus wird die Wurscht erwähnt ? Dichter berichten von Wurstkämpfen Der Tapferste bekam die besten Würschte als Belohnung. Und die Römer hatten den Ruf, wahre Wurschtliebhaber zu sein.
    Während früher die Wurscht ein Zeichen des Wohlstandes war und bei keiner Feierlichkeit fehlen durfte, gerät sie heute immer mehr ins Hintertreffen. Zum einen liegt das sicherlich daran, dass sich die Ernährungsgewohnheiten der Menschen in den letzten Jahren geändert haben. Aber auch verschiedene Lebensmittelskandale haben ihr Übriges dazu getan.



    Mit der Wurscht ist das ja so eine Sache: Man weiß nicht so recht was drin ist. Und woher das Wurschtfleisch kommt ist nicht immer nachvollziehbar.
    Tatsächlich ist es wohl so, dass im konventionellen Lebensmittelhandel das Wurschtfleisch, das sogenannte Verarbeitungsfleisch, teilweise durch halb Europa gefahren wird, mehrmals den Besitzer wechselt, bevor es dann in einer Wurstfabrik, meist gefroren, verarbeitet wird. Es gibt einen regelrechten Markt, an dem das Verarbeitungsfleisch für Wurscht gehandelt wird. Somit ist es für den Verbraucher schwer nachzuvollziehen, was tatsächlich in der Wurscht drin ist.



    Bei Carsten und Carina Neumeier haben Sie die 100% Garantie, dass nur Zutaten aus der eigenen Schlachtung zu Würschten verarbeitet wird. Das ist einmalig.
    Wir verarbeiten ausschließlich unser eigenes Fleisch, wir kaufen kein Stück zu und bei uns wird auch kein Verarbeitungsfleisch weiter verkauft. Das ist eine immer neue Herausforderung, denn alle verwertbaren Teile vom Tier müssen sinnvoll verarbeitet und die entsprechenden Wurschtsorten auch ver-kauft werden.
    Wer Neumeiers kennt, verbindet damit beste Fleischqualität und hervorragende Wurscht, wie beispielsweise unsere Ahle-Wurscht oder aber unseren Walburger.



    Es bedarf aber auch einer besonderen Kunst, wirklich guten Walburger und deftige Hausmacher Spezialitäten herzustellen. Bei der Herstellung unserer Würschte wird das noch schlachtwarme Fleisch sofort weiter verarbeitet  jede Wurscht hat ihre eigene Rezeptur, bestes Fleisch, selbst gemischte, zum Teil frisch gemahlene Gewürze und Kräuter, vom Carsten Neumeier, Metzgermeister selbst abgeschmeckt.
    Diese Art der Wurstverarbeitung können Sie sogar schmecken: Einfache Würschte, wie Sülze, Blutwurst und Leberwürste werden zu wahren Delikatessen.



    Machen Sie sich doch einfach auf und entdecken Sie unsere Wurschtkultur neu. Suppen und Eintöpfe mit Hausmacher Wurscht, die verschiedenen Bratwürschte, vom Ahle-Wurscht-Gehacktem können so gut schmecken und ersetzen das eine oder andere Mal auch ein Fleischgericht.




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