Naturgewürze

    01.06.2017 00:00

    Naturgewürze

    Unsere Gewürze und ihre Wirkung auf den Organismus

    Basilikum

    Basilikum wirkt beruhigend, krampflösend, appetitanregend und stärkt das allgemeine Wohlbefinden.

    Brokkoli

    Wie alle grünen Blattgemüse ist Brokkoli ein bedeutender Magnesiumträger und- Spender. Der Mineralstoff Magnesium ist unverzichtbar für Muskeltätigkeit, Herzfunktion, Nervenreizübertragung und Hormonproduktion.

    Chili

    Der wichtigste Wirkstoff Capsaicin wirkt bei Durchblutungsstörungen und macht Blut dünnflüssiger, kann von Symptomen wie kalten Händen oder Füßen befreien.

     

    Ingwer

    Ingwer wird als Küchengewürz und Medizin verwendet. Ingwer fördert und reguliert eine gute Verdauung, die Körpertemperatur, visuelle Wahrnehmung, Hunger, Durst, den Glanz der Haut, die Geschmeidigkeit des Körpers, das Licht in den Augen und die Klarheit des Geistes.

    Kardamom

    Kardamom ist eines der teuersten Gewürze in der Welt, duftend gewürzt, entfaltet er sein Aroma.

    Knoblauch

    Knoblauch bringt den Stoffwechsel auf Touren, belebt, verjüngt, und entschlackt. Wirkt antiseptisch und antibakterielle.

     

    Koriander

    Der Koriander passt gut zu Knoblauch und Chili. In der Heilkunde schreibt man dem Koriander eine anregende, verdauungsfördernde, blähungstreibende, krampflösende und nervenberuhigende Wirkung zu.

    Kümmel

    In der Fleischküche ist der Kümmel ein bevorzugtes Würzmittel. In der Naturheilkunde können wir dem Kümmel eine verdauungsfördernde Eigenschaft zuweisen.

    Lorbeer

    Als stark aromatisches Kraut ist Lorbeer ein unverzichtbares Gewürz, das in den meisten Küchen der Welt verwendet wird. In der Heilkräuterkunde verwendet man die Lorbeerblätter gegen Blähungen.

     

    Majoran

    Majoran zählt zu den ältesten und vielseitigsten Heil- und Gewürzpflanzen z.B. als Wurstkraut, als Leberwurstkraut oder ganz einfach als Bratenkraut. Majoran spendet Trost und wirkt beruhigend.

    Muskat

    Wurstwaren oder Salami mit Muskat oder Macisblüte gewürzt sind eine aromatische Delikatesse. In der Naturheilkunde verwendet man Muskatnussöl gegen rheumatische Beschwerden, Arthritis, schlechte Durchblutung, Nervosität, Schwäche, Schlaflosigkeit, Übelkeit und Muskelschmerzen.

    Nelken

    Die Nelken passen zu deftigen Fleischarten wie zum Nelkenbraten mit Fettschicht und Schwarte. Auch in der Medizin haben die Nelken eine Besonderheit, sind sie doch als Antiseptikum bekannt und schon mancher, der Zahnschmerzen hatte, weiß, wie Nelken helfen können.

     

    Petersilie

    Petersilie wird als Küchen- und Wurstkraut bezeichnet und eignet sich hervorragend zu Fleischfüllungen oder Garnituren.

    Pfeffer

    Pfeffer ist unverzichtbar für allerfeinste, delikate Wurstwaren. Pfeffer kann bei Verstopfung, Erkältungen, Schwäche, schlechte Durchblutung, Blähungen, Muskelschmerzen und rheumatische Schmerzen behilflich sein.

    Piment

    Piment passt sich sehr gut den deftigen Fleischsorten mit fettreichem Gewebe an, Rindfleisch und Schweinefleisch sind hier zu nennen.

     

    Rosmarin

    Seit langem gilt Rosmarin als wunderbares Stärkungsmittel für Herz, Geist und Nervensystem, außerdem ein ausgezeichnetes Mittel zur Vorbeugung von Migräne und Kopfschmerzen. Rosmarin enthält antiseptisch wirkende ätherische Öle, die antibakterielle Eigenschaften besitzen.

    Salz

    Salz ist unverzichtbar als Gewürz und steht an erster Stelle. Beim Braten sollten Sie darauf achten, dass Sie Fleisch grundsätzlich erst nach dem Anbraten würzen, da das Salz sonst den feinen Bratensaft aus den Fleischstücken zieht.

    Schnittlauch

    Schnittlauch ist wegen seines Zwiebelgeschmacks zum Würzen bekannt, man sollte ihn nur frisch verwenden. Er ist reich an Vitamin C, Karotin, Calcium, Kalium, Phosphor, Natrium, Eisen, und Vitamin B1 und B2, blutbildend und harntreibend. Nie das rohe Fleisch damit einreiben, er verbrennt beim Braten.

    Thymian

    Am bekanntesten ist Thymian für seinen kräftigen Geschmack, seine entspannende Wirkung, seine stärkende und energiespendende Eigenschaft. Er wirkt stark antiseptisch und kann vor Infektionen schützen. Als aromatisches Gewürz in Wurstwaren beliebt.

    Zwiebel

    Beim Schneiden der Zwiebel tränen die Augen und durch Inhalation werden die Schleimhäute in Nasen-, Mund- und Rachenraum desinfiziert. Noch im Bereich von Nieren, Blasen und Harnwegen wirken sie entzündungshemmend. Senken den Blutdruck und die Blutfettwerte, wirken appetitanregend, kräftigen Herz und Kreislauf und beugen Arteriosklerose vor und lindern Venenbeschwerden.


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